Materialintensives Rennen bei der Europameisterschaft in Vilkyciai

Nachdem man sich gerade erst in Musa verabschiedet hatte, traf sich die Autocross Community am Freitag direkt wieder im nicht weit entfernten Vilkyciai (Litauen), um das zweite Rennen der Junior Cross Cars im Baltikum auszutragen. Viele Teams sind auf Grund der weiten Entfernung gar nicht erst nach Hause gefahren, sondern haben die Tage zwischen den beiden Rennen in Lettland bzw. in Litauen verbracht.

In der Nacht von Freitag auf Samstag hatte es sehr viel geregnet, sodass die Junioren am Samstagmorgen das Warm-Up in kompletter Nässe starteten. Henri Haaf und Leonard Staashelm haben das Warm-Up auf den Positionen eins und zwei beendet. Wie bereits in Musa konnte Leonard Staashelm die gute Platzierung aus dem Warm-Up unglücklicherweise in den Qualifyings nicht halten.

Somit startete Leonard mit der Startnummer 415 den ersten Vorlauf aus der dritten Reihe. Wie zu erwarten gab es auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke wenig Überholmanöver, sodass alle Fahrer mehr oder weniger die gleichen Positionen erfahren haben, auf denen sie gestartet sind. Einzig Henri Haaf konnte sich über die Vorläufe nach einer Änderung der Übersetzung in die erste Reihe kämpfen.

In den Finalläufen zeigte sich der Preis einer Hochgeschwindigkeitsstrecke: viel Material überstand das Wochenende nicht. So erging es auch Hugo Fuertez und Leonard Staashelm, die beide einen Motorschaden erlitten und sich dadurch mit den Plätzen zehn und neun abfinden mussten.

Zum nächsten Rennen in drei Wochen treffen sich die drei deutschen Junior Cross Car Fahrer dann auf heimischem Boden in Matschenberg – Leonard ist dann hoffentlich wieder mit frischem Motor am Start.

 

Solide Premiere von Leonard Staashelm bei der FIA Autocross EM 2026 in Musa (Lettland)

Am 30.- und 31.05.2026 hat das erste Rennen der Europameisterschaft der Junioren Cross Cars in Musa, Lettland, stattgefunden. Dabei ging Leonard Staashelm zusammen mit neun Startern aus vielen Ländern Europas an den Start.

Nachdem Leonard sich auf der für ihn neuen Highspeedstrecke, auf der man nur sehr schwierig überholen kann, eingefahren hatte, konnte er sich in  dem ersten Qualifying auf der Position drei qualifizieren. Der gebürtige Nordrhein-Westfale Henri Haaf konnte sich in diesem Qualifying auf die Eins setzen. Der dritte Deutsche im Feld, Liam Krüger aus Dresden, hat sich ebenfalls gut auf sechs positioniert.

In den nächsten drei Vorläufen ging es dann schließlich auf und ab: Leonard Staashelm und Henri Haaf konnten nicht mehr mit den Rundenzeiten der ersten drei Fahrer mithalten, wenn auch mit einem Abstand von nur zwei Zehnteln. Leonard Staashelm mit der Startnummer 415 wurde im zweiten Vorlauf auch noch in Kurve eins von einem anderem Auto weggedreht und verlor dadurch wertvolle Plätze in der Startaufstellung für die folgenden Läufe.

Ins Finale starteten die drei deutschen Fahrer: Henri Haaf, Leonard Staashelm und Liam Krüger jeweils von den Positionen fünf, sechs und zehn. Platz zehn für Liam Krüger nur wegen einer Schwarzen Flagge im dritten Vorlauf.

Nach einer sehr harten ersten Kurve nach dem Start konnte sich Liam Krüger in der zweiten Runde vor Leonard Staashelm, der die „Tür“ zu weit offen gelassen hat, auf Platz fünf kämpfen. Leonard Staashelm, der Sechster wurde,  sagte, er sei sehr zufrieden mit dem Ergebnis, weil er immerhin von der Gesamtwertung der beste Deutsche von den Dreien sei. Henri Haaf wurde mit einem Platten leider nur Neunter.

Alle drei Fahrer freuen sich auf das kommende Rennwochenende in Vilkyciai.

Hitzeschlacht am Gründautalring

Am 23. Und 24.05.2026 haben der dritte und vierte Lauf des ADAC XC Cup stattgefunden. Die XC Junioren starteten zusammen mit den XC Senioren, so waren es insgesamt neun Starter bei der Doppelveranstaltung.

Nachdem am Freitag alles nach Plan ablief, ging es am Samstag um acht Uhr morgens mit dem Zeittraining los, bei dem sich Steven Laubach wieder auf Eins qualifizierte und bei den Junioren Leonard Staashelm sich ebenso auf der Eins vor Henri Haaf Qualifiziert hatte.  Nach dem Zeittraining ging es auch schon direkt los mit dem ersten Vorlauf, in dem Steven Laubach wieder souverän den ersten Platz belegte. Die nächsten zwei Qualifikationsläufe, die in der heißen Mittagssonne stattfanden, hat Steven Laubach ohne große Mühe gewonnen. Als das Finale des Tages und des ersten Laufes vor der Tür stand, waren alle gespannt ob Steven Laubach diesmal wieder das Finale in seinem JVDC Crosskart gewinnt. Die beiden Junioren, mit jeweils 45PS weniger im Vergleich zu den Senioren, konnten das Finale von Sieben und Acht starten. Als die Ampel grün wurde, ging es los und nach sechs Runden auf der 100 Prozent Asphalt-Strecke gewann Steven Laubach den dritten Lauf vom ADAC XC Cup.

Am Sonntag ging es genau so weiter, denn Steven Laubach gewann wieder jeden einzelnen Lauf und konnte das Finale wieder auf Eins abschließen.

Henri Haaf von den Junioren hat am Wochenende beide Finals gewonnen und somit zwei mal den ersten Platz belegt, nachdem beide Junioren sich das komplette Wochenende ein Kopf an Kopf Rennen geliefert haben. Welches sich innerhalb von zwei Zehnteln abspielte.

Die beiden Junioren Leonard Staashelm und Henri Haaf konnten sich am Wochenende teilweise zwischen den Plätzen 4 und 9 platzieren.

Henri und Leonard meinten beide, dass sie das Rennen als Training für das nächste Europameisterschafts Rennen in Musa sehen und sich sehr darauf freuen.