Schnellster Fahrer bei den Junior Cross Cars in Saint George de Montaigu

Am vergangenem Wochenende fand in Saint George de Montaigu (Frankreich) das vierte Rennen der FIA Autocross Europameisterschaft der Cross Car Junioren statt. Wegen der Sommerferien fanden sich viele der deutschen Junioren schon am Donnerstag im Fahrerlager ein. Bei schönstem Wetter wurde das Fahrerlager aufgebaut und es wurden erste Trackwalks auf dieser sehr schönen und anspruchsvollen Strecke ausgeführt.

Am Samstagmorgen ging es bereits um acht Uhr morgens los mit dem Warm up. Wodurch jeder überrascht war, war dass es sehr nass und dadurch auch rutschig auf der Strecke war. Im Warm up konnte Leonard Staashelm leider keine guten Zeiten erzielen, weil er durch einen anderen Fahrer aufgehalten wurde.

Als es mit dem ersten Qualifying los ging, konnte Leonard Staashelm nicht fahren, da an seinem Auto noch geschraubt wurde, nach einem Technischen Fehler.

Nach einer zweistündigen Mittagspause konnte Leonard Staashelm zum zweiten Qualifying wieder an den Start gehen und erzielte in der letzten Runde den dritten Platz im Gesamtqualifying. Somit war Leonard zum ersten Heat in Startreihe eins.

Nach einem schlechten Start und einem harten Zweikampf mit dem französischen Topfahrer Colin Bee konnte Leonard Staashelm den ersten Heat auf Platz vier beenden.

In Heat zwei hat sich nicht viel getan. Leonard hat erneut mit Colin Bee um Platz drei gekämpft, scheiterte aber. Dafür konnte Leonard aber in Runde vier, wie sich später zeigen sollte, mit 46,197 Sekunden die schnellste Rundenzeit am Wochenende bei den Cross Car Junioren fahren.

In Heat drei hat Leonard wieder versucht Colin Bee zu überholen, ist aber wieder gescheitert. Alle anderen Positionen sind gleich geblieben, aber der jeweilige Letzte aus beiden Gruppen ist für das Finale ausgeschieden.

Im Finale war es sehr chaotisch. Mit den mittelmäßigen Ergebnissen aus den Heats, musste Leonard im Finale von Platz acht starten. Nachdem Leonard einen guten Start hatte konnte er sich in Runde eins auf Platz sechs vorkämpfen. Dies hielt jedoch nicht lange an, weil Leonard sich eine Runde danach weggedreht hat und somit Letzter war. In der nächsten Runde konnte er sich wieder zwei Plätze nach vorne kämpfen, was aber wieder mit einem Dreher bestraft wurde.

Zum Schluss fiel Leonard dann leider auch noch mit einer gebrochenen Lenkung aus dem Rennen aus.

Trotz des ganzen Pechs freut Leonard sich auf das nächste Rennen in Ungarn, wo er mit hoffentlich mehr Glück und weniger Fehlern fahren kann.

Materialintensives Rennen bei der Europameisterschaft in Vilkyciai

Nachdem man sich gerade erst in Musa verabschiedet hatte, traf sich die Autocross Community am Freitag direkt wieder im nicht weit entfernten Vilkyciai (Litauen), um das zweite Rennen der Junior Cross Cars im Baltikum auszutragen. Viele Teams sind auf Grund der weiten Entfernung gar nicht erst nach Hause gefahren, sondern haben die Tage zwischen den beiden Rennen in Lettland bzw. in Litauen verbracht.

In der Nacht von Freitag auf Samstag hatte es sehr viel geregnet, sodass die Junioren am Samstagmorgen das Warm-Up in kompletter Nässe starteten. Henri Haaf und Leonard Staashelm haben das Warm-Up auf den Positionen eins und zwei beendet. Wie bereits in Musa konnte Leonard Staashelm die gute Platzierung aus dem Warm-Up unglücklicherweise in den Qualifyings nicht halten.

Somit startete Leonard mit der Startnummer 415 den ersten Vorlauf aus der dritten Reihe. Wie zu erwarten gab es auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke wenig Überholmanöver, sodass alle Fahrer mehr oder weniger die gleichen Positionen erfahren haben, auf denen sie gestartet sind. Einzig Henri Haaf konnte sich über die Vorläufe nach einer Änderung der Übersetzung in die erste Reihe kämpfen.

In den Finalläufen zeigte sich der Preis einer Hochgeschwindigkeitsstrecke: viel Material überstand das Wochenende nicht. So erging es auch Hugo Fuertez und Leonard Staashelm, die beide einen Motorschaden erlitten und sich dadurch mit den Plätzen zehn und neun abfinden mussten.

Zum nächsten Rennen in drei Wochen treffen sich die drei deutschen Junior Cross Car Fahrer dann auf heimischem Boden in Matschenberg – Leonard ist dann hoffentlich wieder mit frischem Motor am Start.