Spektakuläres EM-Rennwochenende in Prerov

Am 22. und 23.08.26 fand der sechste Lauf der FIA European Championship der Cross Car Junioren in Prerov (Tschechien) statt. Nur eine Woche nach dem letzten Rennen in Ungarn traf sich der EM Zirkus erneut wieder zum Kräftemessen bei milden Temperaturen und bei trockenen Bedingungen auf der schönen und sehr komplizierten Strecke der Cross Arena. Das Besondere dieser Strecke ist der höchste Sprung der Autocrossgeschichte und die schnelle Kurve bergab wo man bis zu 135 km/h erreicht.

Um so wichtiger war es für Leonard am frühen Samstagmorgen die Strecke und insbesondere den Sprung in den beiden Runden des Warm-ups kennenzulernen und die möglichen Linien auszuprobieren.

Dies zahlte sich im ersten Qualifying direkt aus, weil Leonard sich mit ein bisschen Glück und einer trockenen Strecke auf der Position Eins Qualifizieren konnte.

Dieses Glück hielt aber nicht lange an, da Leonard im zweiten Qualifying mit einer stark gewässerten Strecke zu kämpfen hatte und zeitgleich auf die Tausendstel Sekunde mit dem spanischen Fahrer Hugo Fuertes auf den geteilten vierten Platz fuhr. Durch das bessere Ergebnis aus dem ersten Qualifying ist Leonard vor Hugo auf die Startposition vier für den ersten Qualifikationslauf gerutscht, den er nach einem schlechten Start auf der Position fünf beendete.

Spektakulär wurde es dann im zweiten Qualifikationslauf: nach einem super Start und einem Überholmanöver in der ersten Runde, vorbei an Oscar Fuertes, kam es dann zu einem Zusammenstoß zwischen Leonard und Oscar als dieser versuchte wieder an ihm vorbeizukommen. Die Folge davon war dann ein Überschlag von Leonard bei dem zum Glück niemand zu Schaden kam. Nach dem Restart konnte Leonard sich trotz des Schreckens auf der Position fünf wiederfinden.

Ein Erfolgserlebnis wiederum war dann der dritte Qualifikationslauf. Nach einem sensationellen Start von Leonard und auf einer sehr nassen Strecke konnte Leonard seinen ersten Qualifikationslauf gewinnen!

Nach einer Massenkarambolage bei den Junior Buggys wurde das Finale erst mit einer Stunde Verspätung gestartet.

Als das Finale losging hat sich nach den ersten zwei Runden nichts ereignet. Danach gab es ein paar Kollisionen wodurch Leonard es schaffte sich auf die Position drei vorzukämpfen. Aber leider hielt das nicht lange an, weil Leonard in der letzten Runde einen Fehler gemacht hat der ihn die Position drei gekostet hat. In der Gesamtpunktwertung wurde Leonard trotzdem dritter und landete somit sein bestes Ergebnis in seiner bisherigen EM Saison.

Erste Rally-Erfahrung am Hungrigen Wolf

Am 25. Juli 2026 nahm Leonard an seiner ersten “richtigen” Rally im Rahmen des ADAC Junior Rally Sprint Cup teil – Santa Domenica fand ja im Cross Car und ohne Beifahrer statt. Am Hungrigen Wolf  begann der Tag mit dem Recce zum Kennenlernen der Strecke. Mit seinem erfahrenen Beifahrer Felix Martinßen gewöhnte sich Leonard recht schnell an die H-Schaltung und auch die Unterschiede zwischen seinem Cross Car und dem Citroen DS3R1.

In den insgesamt 4 Wertungsprüfungen der beiden Läufe konnten sich Leonard und Felix von WP zu WP sehr ordentlich jeweils um mehrere Sekunden steigern, sodass sie rechnerisch sogar auf dem Podium landeten – als Gaststarter aber natürlich nicht gewertet wurden.

Am 12.9. steht die nächste Rally an – Leonard und Felix freuen sich schon sehr auf die nächsten Erfahrungen!

Bestes Europameisterschaftsergebnis für Leonard Staashelm

Am 15. und 16.08.26 fand in Ungarn das fünfte Rennen der Cross Car Junioren statt. Mit fünf Deutschen, zwei Spaniern und drei weiteren Fahrern, war das Starterfeld sehr gefüllt.

Am Samstag begann wie immer das Wochenende um acht Uhr morgens mit dem Free Fractise, wo Leonard Staashelm sich auf der Sieben platzieren konnte, obwohl er von allen Startern am wenigsten Streckenerfahrung hatte. Danach ging es direkt weiter mit dem ersten Qualifying, in dem Leonard sich auf der sechsten Position platzierte. Als es dann zwei Stunden später in der prallen Mittagshitze mit dem zweiten Qualifying weiter ging, musste er sich mit dem letzten Platz begnügen, da die Strecke sehr nass war und er Schwierigkeiten im ersten Sektor hatte. Daher startete Leonard im ersten Qualifikationslauf von der Position Sieben. Im Qualifikationslauf eins wurde Leonard Neunter auf Grund von technischen Problemen in Folge einer Kollision am rechten Hinterrad.

Am Sonntag starteten die Junior Cross Cars wieder als Erste um acht Uhr morgens mit dem zweiten Qualifikationslauf. Als es losging konnte Leonard sich aus der letzten Reihe auf die Position Sechs vorkämpfen und startete somit den dritten Qualifikationslauf eine Reihe weiter vorne. Als dann der dritte Qualifikationslauf anstand, konnte Leonard sich nochmal um zwei Plätze weiter nach vorne kämpfen und kam mit der Position Vier ins Ziel.

Da im Finale alle Qualifikationslauf-Ergebnisse zusammen gerechnet werden, startete Leonard im Finale von der Position Sieben. Nach mehreren Unfällen und ein-zwei Überholungen konnte Leonard zum ersten Mal den vierten Platz im Finale eines EM-Rennens belegen.

Es war ein sehr schönes und spannendes Rennen und Leonard freut sich nun sehr auf das nächste Rennen in Prerov (Tschechien).

Schnellster Fahrer bei den Junior Cross Cars in Saint George de Montaigu

Am vergangenem Wochenende fand in Saint George de Montaigu (Frankreich) das vierte Rennen der FIA Autocross Europameisterschaft der Cross Car Junioren statt. Wegen der Sommerferien fanden sich viele der deutschen Junioren schon am Donnerstag im Fahrerlager ein. Bei schönstem Wetter wurde das Fahrerlager aufgebaut und es wurden erste Trackwalks auf dieser sehr schönen und anspruchsvollen Strecke ausgeführt.

Am Samstagmorgen ging es bereits um acht Uhr morgens los mit dem Warm up. Wodurch jeder überrascht war, war dass es sehr nass und dadurch auch rutschig auf der Strecke war. Im Warm up konnte Leonard Staashelm leider keine guten Zeiten erzielen, weil er durch einen anderen Fahrer aufgehalten wurde.

Als es mit dem ersten Qualifying los ging, konnte Leonard Staashelm nicht fahren, da an seinem Auto noch geschraubt wurde, nach einem Technischen Fehler.

Nach einer zweistündigen Mittagspause konnte Leonard Staashelm zum zweiten Qualifying wieder an den Start gehen und erzielte in der letzten Runde den dritten Platz im Gesamtqualifying. Somit war Leonard zum ersten Heat in Startreihe eins.

Nach einem schlechten Start und einem harten Zweikampf mit dem französischen Topfahrer Colin Bee konnte Leonard Staashelm den ersten Heat auf Platz vier beenden.

In Heat zwei hat sich nicht viel getan. Leonard hat erneut mit Colin Bee um Platz drei gekämpft, scheiterte aber. Dafür konnte Leonard aber in Runde vier, wie sich später zeigen sollte, mit 46,197 Sekunden die schnellste Rundenzeit am Wochenende bei den Cross Car Junioren fahren.

In Heat drei hat Leonard wieder versucht Colin Bee zu überholen, ist aber wieder gescheitert. Alle anderen Positionen sind gleich geblieben, aber der jeweilige Letzte aus beiden Gruppen ist für das Finale ausgeschieden.

Im Finale war es sehr chaotisch. Mit den mittelmäßigen Ergebnissen aus den Heats, musste Leonard im Finale von Platz acht starten. Nachdem Leonard einen guten Start hatte konnte er sich in Runde eins auf Platz sechs vorkämpfen. Dies hielt jedoch nicht lange an, weil Leonard sich eine Runde danach weggedreht hat und somit Letzter war. In der nächsten Runde konnte er sich wieder zwei Plätze nach vorne kämpfen, was aber wieder mit einem Dreher bestraft wurde.

Zum Schluss fiel Leonard dann leider auch noch mit einer gebrochenen Lenkung aus dem Rennen aus.

Trotz des ganzen Pechs freut Leonard sich auf das nächste Rennen in Ungarn, wo er mit hoffentlich mehr Glück und weniger Fehlern fahren kann.

Materialintensives Rennen bei der Europameisterschaft in Vilkyciai

Nachdem man sich gerade erst in Musa verabschiedet hatte, traf sich die Autocross Community am Freitag direkt wieder im nicht weit entfernten Vilkyciai (Litauen), um das zweite Rennen der Junior Cross Cars im Baltikum auszutragen. Viele Teams sind auf Grund der weiten Entfernung gar nicht erst nach Hause gefahren, sondern haben die Tage zwischen den beiden Rennen in Lettland bzw. in Litauen verbracht.

In der Nacht von Freitag auf Samstag hatte es sehr viel geregnet, sodass die Junioren am Samstagmorgen das Warm-Up in kompletter Nässe starteten. Henri Haaf und Leonard Staashelm haben das Warm-Up auf den Positionen eins und zwei beendet. Wie bereits in Musa konnte Leonard Staashelm die gute Platzierung aus dem Warm-Up unglücklicherweise in den Qualifyings nicht halten.

Somit startete Leonard mit der Startnummer 415 den ersten Vorlauf aus der dritten Reihe. Wie zu erwarten gab es auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke wenig Überholmanöver, sodass alle Fahrer mehr oder weniger die gleichen Positionen erfahren haben, auf denen sie gestartet sind. Einzig Henri Haaf konnte sich über die Vorläufe nach einer Änderung der Übersetzung in die erste Reihe kämpfen.

In den Finalläufen zeigte sich der Preis einer Hochgeschwindigkeitsstrecke: viel Material überstand das Wochenende nicht. So erging es auch Hugo Fuertez und Leonard Staashelm, die beide einen Motorschaden erlitten und sich dadurch mit den Plätzen zehn und neun abfinden mussten.

Zum nächsten Rennen in drei Wochen treffen sich die drei deutschen Junior Cross Car Fahrer dann auf heimischem Boden in Matschenberg – Leonard ist dann hoffentlich wieder mit frischem Motor am Start.